Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat in seiner Sitzung am 29./30. November 2012 zwei Diskussionspapiere und eine Stellungnahme verabschiedet.

Diskussionspapier „Peer-Learning als Instrument der EU-Jugendstrategie“

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ will mit dem Diskussionspapier “Peer-Learning als Instrument der EU-Jugendstrategie“den Versuch einer Begriffsbestimmung für Peer-Learning vornehmen, die mit dem Peer Learning verbundenen Chancen für die Kinder- und Jugendhilfe aufzeigen sowie Anforderungen an und Voraussetzungen für ein erfolgreiches Peer-Learning zur Weiterentwicklung der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich sowie zur Qualifizierung von Kinder- und Jugend(hilfe)politik in Deutschland beschreiben.

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Diskussionspapier „Familie ist nicht gleich Familie: Für eine bedarfsgerechte Politik, die verschiedene Familienformen berücksichtigt“

Die zunehmende Komplexität und Heterogenität der gewandelten Familienrealität birgt Chancen für ein selbstbestimmtes Familienleben, ist aber auch mit Risiken verbunden; sie stellt spezifische Herausforderungen an einzelne Familienmitglieder und erfordert familienpolitische sowie kinder- und jugendhilfepolitische (Gestaltungs-)Leistungen, die der familiären Vielfalt gerecht werden. Mit dem Diskussionspapier „Familie ist nicht gleich Familie: Für eine bedarfsgerechte Politik, die verschiedene Familienformen berücksichtigt“ will die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ für die spezifischen Bedürfnisse unterschiedlicher Familienformen sensibilisieren und die Perspektive der verschiedenen Familienmitglieder einbeziehen. Im Mittelpunkt steht dabei die Sicherung förderlicher Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen.

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Stellungnahme „Der zweite europäische Jugendbericht: mehr als ein beschäftigungspolitischer Fokus?“

Der von der Europäischen Kommission am 10.09.2012 vorgelegte, zweite europäische Jugendbericht wurde auf der Basis der vom Rat der EU getroffenen Vereinbarungen in 2009 zur jugendpolitischen Zusammenarbeit der EU bis 2018 erarbeitet. Der vorliegende Jugendbericht bezieht sich auf die Umsetzung der EU-Jugendstrategie für den Zeitraum 2010 bis 2012. Er stellt in erster Linie die Lage junger Menschen in der EU dar und beschreibt die Fortschritte der Mitgliedstaaten bei den für diesen Zyklus der EU-Jugendstrategie festgelegten jugendpolitischen Zielen und Handlungsfeldern. Der europäische Jugendbericht wird für die Festlegung neuer Prioritäten für den nächsten Arbeitszyklus der jugendpolitischen Zusammenarbeit für den Zeitraum 2013 bis 2015 herangezogen. Mit der Stellungnahme „Der zweite europäische Jugendbericht: Mehr als ein beschäftigungspolitischer Fokus?“ nimmt die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ mit Rückblick auf den ersten europäischen Jugendbericht eine Bewertung des diesjährigen, zweiten europäischen Jugendberichtes vor und formuliert Anforderungen an dieses Instrument im Sinne einer Weiterentwicklung der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich sowie der Qualifizierung von Kinder- und Jugend(hilfe)politik.

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